Das ängstliche Wasserpferd

...beharrlich, treu und eifrig

Schlank, muskulös mit langen Fesseln sowie ein schmaler langer Kopf mit einem feinen Gesicht und auffälligen Ohren sind die äußeren Merkmale eines Wasserpferdes.

 

Der Wassertyp ist meist ein eifriges, lernbereites, aber eher ängstliches Pferd. Diese Pferde lernen leicht, können sich aber nicht lange konzentrieren und bringen Gelerntes schon mal durcheinander und fühlen sich häufig überfordert. Alles Neue ist aufregend und wird meist mit aufgeregtem Schnauben und oft mit einer Fluchtreaktion quittiert.


In der Herde lehnen sie sich gerne an anderen Pferde an, sind meist nicht dominant und gut verträglich. Kommt es zu einem Stallwechsel, muss aufmerksam beobachtet werden, wie der Wassertyp in einer neuen Herde zurechtkommt. Er kann leicht unterdrückt oder ausgestoßen werden.

 

Die Stimme ist nicht voll, sondern erinnert an das Wiehern eines Fohlens. Der Wassertyp ist sehr  menschenbezogen und begrüßt seinen Reiter mit freudigem Wiehern, wenn er Vertrauen hat.

 

Die körperlichen Schwachstellen des Wasserpferdes sind – wie kann es anders sein? – die Wasserorgane Niere und Blase. Feuchte Kälte und Stress schwächen das chinesische Organ Niere enorm. Stärkt man den Nieren und Blasenmeridian, dann verhilft man dem Wasserpferd zu einem ruhigeren Leben.

 

 

Dem Element Wasser ist dem Winter zugeordnet. Pferde in diesem Typ frieren schnell und sind im Winter anfällig für Infektionserkrankungen, welche die Tendenz aufweisen, in einen chronischen Zustand überzugehen.