Das gemütliche Erdpferd

...freundlich, friedlich und verfressen

Beim Erdpferd ist alles etwas rundlichen, kräftiger und muskulöser. Sie müssen nicht zwangsläufig in den Kaltblutrassen vertreten sein, aber diese sind schon von ihrer körperlichen Konstitution stark mit dem Element Erde verbunden.

  

Der Erdtyp ist gemütlich, brav, ruhig und ausgeglichen – ein echtes Verlasspferd. Sie sind unerschütterlich wie geduldig und wollen immer alles richtig machen. 


In der Herde kümmert es sich um Schwächere und gibt der Gruppe Stabilität. Durch ihre charakterlichen Eigenschaften sind sie sehr gute Muttertiere und lassen sich vom Nachwuchs nicht aus der Ruhe bringen.

 

Im Training lernen sie langsam, arbeiten aber gerne mit. Ausritte sind ideal für das Erdpferd. Da es auch sehr ausdauernd ist, eignet es sich hervorragend für Wanderritte. Ist das Erdpferd nicht in seiner Balance kann die Gemütlichkeit in Sturheit umschlagen.

 

Die körperliche Schwäche des Erdpferdes liegt in der Neigung zum Übergewicht. In der chinesischen Medizin steht die Milz als Symbol für den Verdauungstrakt. Sie ist verantwortlich für den Transport und die Umwandlung von Flüssigkeiten und Nahrungsmitteln. Bei Imbalancen in diesem Organ kann es zu Flüssigkeitsstau in den Beinen kommen. Auch der Abbau von Schlackenstoffen, also einer Schwäche im Bindegewebe beziehungsweise im Stoffwechsel, tritt bei den Erdpferden häufiger auf. Obwohl das Erdpferd gemütlich und gesetzt ist, macht es sich schnell Sorgen, was sich auf den Magen schlägt und es kann zu Magen Problematiken kommen

 

Die Jahreszeit des Elements Erde sind die Übergangszeiten, d.h. die Zeit vom Frühling in den Sommer oder der Übergang von Sommer in den Herbst. In diesen Jahreszeiten ist das Klima meist sehr feucht, dies begünstigen die Disharmonien beim Erdtyp. Um das auszugleichen sollten der Magen- und der Milzmeridian gestärkt werden.